Die US-Sanktionen gegen die russische Gazprombank haben Ungarn vier wichtige Zahlungswege versperrt. Für drei davon konnten inzwischen schon Alternativen gefunden werden. Dies teilte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó nach Angaben der russischen Staatsagentur TASS mit. Über die Gazprombank habe Ungarn bisher russisches Gas, dessen Durchleitung durch zwei Nachbarstaaten sowie die Versorgung des Kernkraftwerks Paks mit russischen Brennstäben bezahlt. Nachdem Washington Ende November die Gazprombank mit Sanktionen belegt habe, konnten die Zahlungen nicht wie gewohnt abgewickelt werden, erklärte Szijjártó. Am Montag sei er deshalb nach Moskau gereist, um mit dem zuständigen russischen Vizepremier Alexander Nowak und den Energiekonzernen mögliche Lösungen zu besprechen. / [TASS](
https://tass.ru/ekonomika/22562687) (RU)