Ungarn stellt sich quer

Ungarn will die Verabschiedung des 20. EU-Sanktionspakets gegen Russland blockieren, bis die Ukraine den Betrieb der Druschba-Ölpipeline wieder aufnimmt. Dies erklärte Gergely Gulyas, Leiter des ungarischen Ministerpräsidentenbüros.

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha gab am 12. Februar bekannt, dass ein Abschnitt der Druschba-Pipeline infolge von Angriffen beschädigt worden und der Transit nach Ungarn und in die Slowakei eingestellt worden sei. Die Europäische Kommission steht bezüglich der Reparaturen an der Pipeline mit der Ukraine in Kontakt. Europa geht davon aus, dass keine kurzfristige Unterbrechung der Ölversorgung Ungarns und der Slowakei droht, da beide Länder über ausreichende Reserven verfügen. / Vedomosti (RU)

14.03.2026

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