Trump droht mit Zöllen
Die Moskauer Börse hat gestern mit Erleichterung auf die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu Russland reagiert. Nachdem Trump um kurz nach 18 Uhr Moskauer Zeit bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte eine Stellungnahme abgegeben hatte, machte der Leitindex IMOEX einen Sprung um rund 3% auf 2723 Punkte.
Einige Beobachter hatten die Bekanntgabe der ersten US-Sanktionen gegen Russland unter der neuen Trump-Regierung erwartet, nachdem Trump am Sonntag eine bedeutende Ankündigung in Aussicht gestellt hatte. Statt Sanktionen setzte er Russland eine Frist von 50 Tagen, um eine Einigung im Ukraine-Konflikt zu erzielen. Andernfalls würden die USA „ernste Zölle“ in Höhe von rund 100% gegen Russland und seine Handelspartner, sogenannte „Sekundärzölle“, verhängen, so Trump. Dadurch erübrige sich ihm zufolge das Gesetzvorhaben des US-Senats, das u. a. Zölle in Höhe von 500% gegen Abnehmerländer von russischen Rohstoffen vorsah. Tatsächlich teilte der Mehrheitsführer der Republikaner im US-Senat, John Thune, anschließend mit, dass das Gesetzesvorhaben zu den Russland-Sanktionen auf Eis gelegt sei, weil Trump die Initiative vorerst selbst übernommen habe.
Ein Sprecher des Weißen Hauses erläuterte später gegenüber CNN den von Trump benutzten Begriff „Sekundärzölle“. Darunter seien die von Trump erwähnten Zölle in Höhe von 100% gegenüber Russland zu verstehen sowie sekundäre Sanktionen gegen Länder, die russisches Öl kaufen, zitiert CNN den namentlich nicht genannten Beamten. Die nicht näher erläuterten „Sanktionen“ müssten sich damit vor allem gegen China und Indien, die beiden Hauptabnehmer von russischem Erdöl, richten. / [RBC](https://mail.kammer.ru/clicks.php?hex&m=ca40&c=41dca1&i=4be&u=43bcf&r=aHR0cHM6Ly93d3cucmJjLnJ1L3F1b3RlL25ld3MvYXJ0aWNsZS82ODc0ZjI5NjlhNzk0N2ExNjc5ODEyYzk-&s=dcc5ef608bda3e8e74e7596479493a7a) (RU), [Politico](https://mail.kammer.ru/clicks.php?hex&m=ca40&c=41dca1&i=bca&u=43bcf&r=aHR0cHM6Ly93d3cucG9saXRpY28uY29tL25ld3MvMjAyNS8wNy8xNC90cnVtcC10aHJlYXRlbnMtdGFyaWZmcy1vbi1ydXNzaWFzLXRyYWRpbmctcGFydG5lcnMtdG8tcHJlc3N1cmUtcHV0aW4tMDA0NTIxMzE-&s=6872c48cd8f8e5496ebb6e393c769001), [CNN](https://mail.kammer.ru/clicks.php?hex&m=ca40&c=41dca1&i=200d&u=43bcf&r=aHR0cHM6Ly93d3cua29tbWVyc2FudC5ydS9kb2MvNzg4OTExMA--&s=e32202d8dfd185f9950e3483b29d6a99) (EN)
Einige Beobachter hatten die Bekanntgabe der ersten US-Sanktionen gegen Russland unter der neuen Trump-Regierung erwartet, nachdem Trump am Sonntag eine bedeutende Ankündigung in Aussicht gestellt hatte. Statt Sanktionen setzte er Russland eine Frist von 50 Tagen, um eine Einigung im Ukraine-Konflikt zu erzielen. Andernfalls würden die USA „ernste Zölle“ in Höhe von rund 100% gegen Russland und seine Handelspartner, sogenannte „Sekundärzölle“, verhängen, so Trump. Dadurch erübrige sich ihm zufolge das Gesetzvorhaben des US-Senats, das u. a. Zölle in Höhe von 500% gegen Abnehmerländer von russischen Rohstoffen vorsah. Tatsächlich teilte der Mehrheitsführer der Republikaner im US-Senat, John Thune, anschließend mit, dass das Gesetzesvorhaben zu den Russland-Sanktionen auf Eis gelegt sei, weil Trump die Initiative vorerst selbst übernommen habe.
Ein Sprecher des Weißen Hauses erläuterte später gegenüber CNN den von Trump benutzten Begriff „Sekundärzölle“. Darunter seien die von Trump erwähnten Zölle in Höhe von 100% gegenüber Russland zu verstehen sowie sekundäre Sanktionen gegen Länder, die russisches Öl kaufen, zitiert CNN den namentlich nicht genannten Beamten. Die nicht näher erläuterten „Sanktionen“ müssten sich damit vor allem gegen China und Indien, die beiden Hauptabnehmer von russischem Erdöl, richten. / [RBC](https://mail.kammer.ru/clicks.php?hex&m=ca40&c=41dca1&i=4be&u=43bcf&r=aHR0cHM6Ly93d3cucmJjLnJ1L3F1b3RlL25ld3MvYXJ0aWNsZS82ODc0ZjI5NjlhNzk0N2ExNjc5ODEyYzk-&s=dcc5ef608bda3e8e74e7596479493a7a) (RU), [Politico](https://mail.kammer.ru/clicks.php?hex&m=ca40&c=41dca1&i=bca&u=43bcf&r=aHR0cHM6Ly93d3cucG9saXRpY28uY29tL25ld3MvMjAyNS8wNy8xNC90cnVtcC10aHJlYXRlbnMtdGFyaWZmcy1vbi1ydXNzaWFzLXRyYWRpbmctcGFydG5lcnMtdG8tcHJlc3N1cmUtcHV0aW4tMDA0NTIxMzE-&s=6872c48cd8f8e5496ebb6e393c769001), [CNN](https://mail.kammer.ru/clicks.php?hex&m=ca40&c=41dca1&i=200d&u=43bcf&r=aHR0cHM6Ly93d3cua29tbWVyc2FudC5ydS9kb2MvNzg4OTExMA--&s=e32202d8dfd185f9950e3483b29d6a99) (EN)
15.07.2025
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