Teure Transfers
Seit Herbst müssen russische Exportunternehmen einen Teil ihrer Deviseneinnahmen nach Russland überweisen und in Rubel umtauschen. Diese Pflicht dient zur Stabilisierung des Rubels und gilt vorerst bis zum 30. April 2024. Weil der Zahlungsverkehr durch Sanktionen stark eingeschränkt ist, verlangen Banken zuletzt hohe Überweisungsgebühren. Immer mehr Exporteure würden über stark gestiegene Transferkosten klagen, teilte Wladimir Gamsu von der Russischen Industrie- und Handelskammer TPP im Gespräch mit der Zeitung Izvestia mit. Laut Nikolaj Dunajew von der Mittelstandsvereinigung Opora Rossiji belaufen sich die Gebühren inzwischen auf bis zu 6% der Überweisungssumme. Viele Banken hätten die Gebühren für die Überweisung westlicher Währungen erhöht, weil ihre eigenen Kosten gestiegen seien, erklärt Alexej Tarapowski, Gründer der Moskauer Finanzberatung Anderida Financial Group. Außerdem gingen die Finanzinstitute bei solchen Transfers das Risiko ein, selbst Ziel von Sanktionen zu werden. Vor der Einführung der Umtauschpflicht durften die Exporteure ihre Devisenerlöse auf den ausländischen Konten behalten. Nun müssten sie die gestiegenen Transfer-Kosten auf die Verbraucher umlegen, sagen Experten. / [Izvestia](https://eur06.safelinks.protection.outlook.com/?url=https://iz.ru/1649612/milana-gadzhieva-mariia-kolobova/mery-izderzhki-biznes-soobshchil-o-krupnykh-poteriakh-pri-prodazhe-valiutnoi-vyruchki&data=05%7C02%7Ckanakow@kammer.ru%7Cb2dc3fb1dc4f483f597308dc2e4aa7ef%7Cf01ebd987424445ea82aed85410d1013%7C1%7C0%7C638436145377978561%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0=%7C0%7C%7C%7C&sdata=r9qa1XWnNjVepbIWZV0ZEtTMt6v23ElPww1F7TnrN1A=&reserved=0), [Forbes](https://www.forbes.ru/finansy/506235-biznes-pozalovalsa-na-vysokie-komissii-pri-konvertacii-valuty-v-rossii?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (alle RU)
17.02.2024
Unser Telegram-Kanal
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem Telegram-Kanal