Telegram-Drosselung bei 80%

Der Messenger Telegram funktioniert in Russland kaum noch. Bis gestern war seine Drosselung so weit fortgeschritten, dass russlandweit im Schnitt 79% der Verbindungsversuche mit Telegram fehlschlugen, berichtet das russische Softwareunternehmen Vigo, das auf die Analyse von Netzwerken spezialisiert ist. Eine Woche zuvor lag der Wert noch bei 32%. Das führt dazu, dass mittlerweile selbst Textnachrichten mit erheblichen Verzögerungen gesendet werden, erklärt die Wirtschaftszeitung Kommersant.

Im Februar war Telegram noch der meistgenutzte Messenger in Russland. Laut dem Reichweitenanalysten Mediascope nutzten 95,7 Mio. Menschen den Dienst mindestens einmal. Die größten Verluste durch eine Blockierung von Telegram werden kleine und mittlere Unternehmen tragen, die ihre Geschäftsprozesse in Telegram aufgebaut haben, erklärt das Moskauer Beratungsunternehmen Strategy Partners. / KommersantForbes (beide RU)

17.03.2026

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