Swift-Aus für 20 Banken in Diskussion

Während die 17. Runde von Sanktionen gegen Russland gerade erst in Kraft getreten ist, arbeitet die Europäische Union schon an weiteren Strafmaßnahmen. Wie die US-Nachrichtenagentur Bloomberg von mit der Angelegenheit vertrauten Personen erfuhr, umfasst das geplante 18. Maßnahmenpaket unter anderem den Ausschluss von mehr als 20 russischen Banken aus dem internationalen Zahlungssystem Swift. Außerdem soll die Preisobergrenze für russisches Öl, die bislang bei 60 US-Dollar pro Barrel liegt, auf etwa 45 Dollar gesenkt werden. Zudem zieht die EU neue Handelsbeschränkungen im Wert von 2,5 Mrd. Euro in Erwägung. Ziel sei es, Russlands Einnahmen weiter zu kürzen und Moskau den Zugang zu Rüstungstechnologien zu erschweren, sagen Insider. Das neue Paket befinde sich noch in Abstimmung, wann es in Kraft treten werde, sei unklar.

Die EU hatte erst am vergangenen Dienstag ihr bis dato 17. Sanktionspaket gegen Russland in Kraft gesetzt. Es richtet sich insbesondere gegen rund 200 Schiffe, die zur russischen Schattenflotte gezählt werden. / [Bloomberg](https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-05-24/eu-weighs-cutting-20-banks-from-swift-in-new-russia-sanctions?srnd=homepage-europe) (EN), [BFM](https://www.bfm.ru/news/574089), [Forbes](https://www.forbes.ru/biznes/537636-sovet-es-odobril-17-j-paket-sankcij-protiv-rossii) (beide RU)

26.05.2025

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