Supermarkt-Ausnahme auch 2024

Die russische Regierung will es Einzelhandelsketten auch im nächsten Jahr erlauben, Märkte ihrer ausländischen Konkurrenten zu übernehmen, selbst wenn sie dadurch eine marktbeherrschende Stellung in ihrem Einzugsgebiet erlangen. Wie die Zeitung Izvestia erfuhr, soll eine bis Ende 2023 bestehende Ausnahmeregel auch im nächsten Jahr gelten. Im Sommer nutzte sie erstmals der Handelsriese X5 Group, als er 15 Märkte des finnischen Unternehmens Prisma übernahm. Das Industrie- und Handelsministerium will mit der Maßnahme auf einen möglichen Rückzug weiterer westlicher Einzelhändler aus Russland vorbereitet sein. Zwar würden die großen westlichen Ketten an ihrem Russlandgeschäft festhalten, wegen des „Sanktionsdrucks“ könne jedoch ein Rückzugsrisiko entstehen, erklärte der stellvertretende Industrie- und Handelsminister Viktor Jewtuchow. Laut Izvestia sorgt sich die Regierung insbesondere um das Russlandgeschäft der Einzelhandelskonzerne Auchan (Frankreich), Selgros (Schweiz), Metro und Globus (beide Deutschland). Sie betreiben laut der Regierung zusammen 483 Märkte und geben mehr als 50.000 Menschen Arbeit. / [Izvestia](https://iz.ru/1615698/evgeniia-pertceva/poznaiutsia-v-ede-vlasti-uvideli-riski-ukhoda-iz-rossii-ashana-metro-i-globus) (RU), [RBC](https://www.rbc.ru/business/06/12/2023/657025219a7947528caba41e) (RU)

07.12.2023

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