Steueroasen wachsen weiter

In den beiden sogenannten innerrussischen Steueroasen haben sich bislang 292 Unternehmen angesiedelt, berichtet das Wirtschaftsministerium in Moskau. Allein im laufenden Jahr ließen sich bisher 156 Betriebe auf der Insel Oktjabrskij in der Ostsee-Exklave Kaliningrad oder auf der Insel Russkij nahe der Fernost-Metropole Wladiwostok registrieren. 2022 hatten sich dort nur 83 Unternehmen niedergelassen. Die sogenannten Sonderverwaltungszonen (SAR) wurden 2018 etabliert, vor allem um abgewandertes Kapital ins Land zurück zu locken. Ausländische Unternehmen erlangen durch die Ansiedlung in einer der Sonderverwaltungszonen den Status einer internationalen Holdinggesellschaft. Seit 2022 dürfen auch russische Unternehmen von den dort geltenden steuerlichen und regulatorischen Vorzügen profitieren. Auf der Insel Oktjabrskij sind zum Beispiel der Aluminiumgigant Rusal und die Supermarktkette Lenta angesiedelt. Dieses Jahr kündigte das russische Wirtschaftsministerium im Auftrag des Kreml weitere Steuervergünstigungen für Unternehmen an, die aus ausländischen Steueroasen in die russischen Sonderverwaltungszonen umsiedeln. / [RBC](https://eur06.safelinks.protection.outlook.com/?url=https://www.rbc.ru/rbcfreenews/65702e6b9a7947ae713e5ff0?from=copy&data=05%7C02%7Ckanakow@kammer.ru%7C48d940a211df4a0ce1bb08dbf9b0e390%7Cf01ebd987424445ea82aed85410d1013%7C1%7C0%7C638378310355139012%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0=%7C3000%7C%7C%7C&sdata=S2LQz8c7hTdlqP/9WdztwABHL22vfNW9A2JPTzZ5o08=&reserved=0) (RU)

12.12.2023

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