Stellenabbau bei Gazprom
Der größte russische Gasproduzent Gazprom könnte in seiner Zentrale in St. Petersburg 1600 von 4100 Stellen abbauen. Die Lage des Unternehmens erfordere Einsparungen auf allen Ebenen, begründete die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Elena Muljuchina ihren Vorschlag in einem Brief an Konzernchef Alexej Miller. Die Lohnkosten in der Verwaltung beliefen sich auf 50 Mrd. Rubel (480 Mio. Euro) im Jahr. Gazprom bestätigte die Echtheit des Briefs, über den lokale Medien berichteten. Nach dem Verlust des europäischen Markts für Gazprom seien die Kürzungen gerechtfertigt, urteilt das Wirtschaftsforschungszentrum IEF aus Archangelsk gegenüber dem Medienhaus Kommersant. Seit dem Rekordjahr 2022 hat sich die Geschäftslage von Gazprom, das rund eine halbe Million Menschen beschäftigt, verschlechtert. 2023 hatte der Konzern erstmals seit langem rote Zahlen geschrieben. / [TASS](https://tass.ru/ekonomika/22865429), [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7431045) (beide RU)
14.01.2025
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