Städte verlieren Einwohner
Acht von zehn russischen Städten sind mit Bevölkerungsschwund konfrontiert, geht aus einer Studie der staatlichen Hypothekenbank DOM.RF hervor. Am stärksten falle der Bevölkerungsrückgang in kleineren Städten aus, sagte DOM.RF-Manager Anton Finogenow. Hintergrund sei, dass Menschen lieber in Millionenstädte ziehen, weil es dort mehr Chancen gebe. Dieser Trend lasse sich kaum umkehren, „auch wenn wir viel über die Entwicklung kleiner und mittlerer Städte sprechen“, urteilte der Manager. Abgesehen von den beiden größten Städten Moskau und Sankt Petersburg verzeichnen laut DOM.RF lediglich die Republiken im Nordkaukasus, Gebiete in Südrussland sowie Erdölförderregionen wie z.B. Jugra eine positive Entwicklung der städtischen Bevölkerung. Mittlerwelle wohnen 38% der Russen in 35 Städten mit jeweils 500.000 Einwohnern. Ebenso viele wohnen in den restlichen 1100 Städten, deren Einwohnerzahl unter 500.000 liegt. Etwa 24% der russischen Bevölkerung wohnen auf dem Land. / [Vedomosti](https://www.vedomosti.ru/realty/news/2024/06/18/1044578-teryayut?from=newsline) (RU)
20.06.2024
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