Sorge vor westlicher IT-Konkurrenz

Russische Elektronik- und Softwarehersteller sehen Hinweise darauf, dass sich ihre westlichen Konkurrenten auf eine Rückkehr nach Russland vorbereiten – und bitten die Regierung um Schutz. Der Branchenverband ARPE schlug vergangene Woche konkrete Maßnahmen vor, mit denen russische Unternehmen „im Fall einer Rückkehr westlicher Anbieter“ unterstützt werden sollten. Auf der an Regierungschef Michail Mischustin übermittelten Liste finden sich Maßnahmen wie ein 30%-Zoll auf Elektronikimporte oder ein Ausschluss westlicher Marken von Staatsaufträgen, berichtet das Wirtschaftsmagazin RBC.

Außerdem sollte man westlichen Anbietern so lange den Zugang zum russischen Markt verwehren, bis sie sich schriftlich verpflichtet haben, keine Sanktionen gegen Russland zu befolgen, fordert der Verband. Seinen Angaben zufolge suchen einige ausländische IT-Unternehmen bereits nach Personal in Russland und werben ihre ehemaligen Mitarbeiter an, die mittlerweile bei russischen Unternehmen tätig sind. Eine Rückkehr westlicher Anbieter könnte die Investitionen „entwerten“, die in Russland seit 2022 in die Abfederung von Sanktionsfolgen geflossen sind, warnt ARPE. / [CNEWS](https://www.cnews.ru/news/top/2025-03-14_ispugalis_ne_na_shutkurossijskie), [RBC](https://www.rbc.ru/technology_and_media/14/03/2025/67d0615b9a794751aafc422f) (beide RU)

17.03.2025

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