Siemens-Tochter klagt gegen Ural Locomotives

Die (ehemalige) Russland-Tochter der Siemens Mobility GmbH hat den Zughersteller Ural Locomotives auf eine Milliarde Rubel (10 Mio. Euro) verklagt. Die Klage der OOO Siemens Mobilnost wurde am 12. Februar beim Wirtschaftsgericht der Ural-Region Swerdlowsk eingereicht, meldet die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf Gerichtsakten. Näheres ist nicht bekannt. Ural Locomotives wurde 2010 als Joint Venture der Siemens AG und der russischen Sinara Group gegründet. Bis 2022 produzierte das am Ural ansässige Unternehmen u. a. Schnellzüge des Typs „Lastotschka“. Diese Baureihe wurde von Siemens für die russische Staatsbahn RZD entwickelt. Nach dem Rückzug der Deutschen brachte Ural Locomotives eine „importsubstituierte“ Variante des Zuges auf den Markt. Die Siemens AG hatte im Mai 2022 den kompletten Rückzug aus Russland angekündigt. Dennoch ist die Mobilitätstochter Siemens Mobility GmbH im russischen Unternehmensregister EGRUL nach wie vor als Gründer der OOO Siemens Mobilnost eingetragen. / [Interfax](https://eur06.safelinks.protection.outlook.com/?url=https://www.interfax.ru/business/945834&data=05%7C02%7Ckanakow@kammer.ru%7Ce8b32f6537a540ce52ee08dc2cc35f44%7Cf01ebd987424445ea82aed85410d1013%7C1%7C0%7C638434464838600473%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJWIjoiMC4wLjAwMDAiLCJQIjoiV2luMzIiLCJBTiI6Ik1haWwiLCJXVCI6Mn0=%7C0%7C%7C%7C&sdata=/gCj/iOiGBF7M3G2LV3VoyTSS3zpoqvOO1hzJ5FPCTg=&reserved=0) (RU)

14.02.2024

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