Schwieriger Rückzug

Auch gut zwei Jahre nach dem 24. Februar 2022 sind viele europäische Großbanken weiter in Russland aktiv. Höhere Kreditzinsen lassen ihre Gewinne explodieren, während lokale Vorschriften den Rückzug erschweren. Das berichtet das US-Nachrichtenportal Bloomberg. Dem Bericht zufolge haben sich die Gewinne der fünf europäischen Banken mit dem größten Russlandgeschäft seit 2022 verdreifacht, während die Mitarbeiterzahlen lediglich um 3% zurückgingen. Die hohen Profite seien zum Teil durch Mittel erzielt worden, die die Banken nicht aus dem Land abziehen konnten, so Bloomberg. Die Europäische Zentralbank (EZB) macht Druck und drängt die Institute dazu, ihren Rückzug aus Russland zu beschleunigen. Eine Sorge besteht laut Bloomberg darin, dass die fortgesetzte Präsenz zu US-Sanktionen und hohen Geldstrafen gegen die Banken führen kann. Doch der Abgang gestaltet sich schwierig. So habe die ungarische OTP Bank vor Kurzem erklärt, dass die verschärften lokalen Regelungen den angestrebten Verkauf des Russlandgeschäfts zu einem gerechten Marktpreis erschweren würden. / [Forbes](https://www.forbes.ru/finansy/512546-bloomberg-rasskazal-o-trudnostah-evropejskih-bankov-s-uhodom-iz-rossii?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (RU)

18.05.2024

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