Schlechter Lachsfang

Russland hat dieses Jahr so wenig Lachs gefangen wie seit 2005 nicht mehr, meldet der Fischereiverband VARPE. Zum Ende der Saison habe der Fang 235.400 Tonnen Fisch betragen. 2023 hatten die Fischer mit 609.000 t das zweitbeste Ergebnis der russischen Geschichte erzielt, der Rekord sind 685.000 t aus 2018. Eine Annäherung der Lachsfänge an diese Höchstwerte halten Meeresforscher für die kommenden 5-7 Jahre für unwahrscheinlich. In der Sowjetunion hatten die Fänge laut VARPE meist zwischen 50.000 und 250.000 t geschwankt.  
  
Der schlechte Fang hat auch zu einem Einbruch der Kaviarproduktion geführt. Laut dem staatlichen tiermedizinischen Informationssystem VetIS wurden in Russland in den ersten drei Quartalen dieses Jahres 10.000 Tonnen Lachskaviar geerntet, was rund einem Drittel der Menge im Vorjahreszeitraum entsprach. / [Interfax](https://www.interfax.ru/business/994279), [VARPE](https://t.me/ryba_rossii/4953), [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7312283) (alle RU)

26.11.2024

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