Satelliten um 30% teurer

Die Sanktionen des Westens haben den Satellitenbau in Russland erheblich verteuert und allgemein erschwert, sagt Oleg Mansurow, Gründer und CEO des privaten russischen Raumfahrt-Startups SR Space. Da viele Komponenten vor 2022 aus dem Ausland stammten, müsse Russland nach alternativen Bezugsquellen suchen. Aber selbst Partner wie China und Indien seien nicht immer bereit, die benötigten Teile zu liefern, beklagt sich der Unternehmer. „Das Ergebnis: Satelliten in Russland sind um 20 bis 30% teurer geworden.“ Die Startkosten hätten sich von 60 bis 80 Mio. US-Dollar auf bis zu 100 Mio. Dollar pro Satellit erhöht. Roskosmos-Chef Juri Borissow hatte bereits im vergangenen Jahr gewarnt, dass Russland als Weltraumnation weltweit zurückfallen könnte, sollte es die eigenen Satellitennetze nicht zügig ausbauen. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7232551), RBC [1](https://www.rbc.ru/rbcfreenews/671274799a79475001a09fbd), [2](https://www.rbc.ru/technology_and_media/14/02/2024/65cca9689a7947840b29e36c) (alle RU)

21.10.2024

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