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Jeder zweite russische Milliardär wurde im Zeitraum von Februar 2022 bis Januar 2025 mit Sanktionen belegt. Das ergab eine Studie der Moskauer Wirtschaftsuniversität Higher School of Economics. Verfasst wurde sie von der Doktorandin Elena Schwezowa, die das Verhalten von 125 russischen Milliardären aus dem Forbes-Ranking 2024 untersuchte. Von ihnen landeten 37 auf der Sanktionsliste der USA. Sowohl unter US- als auch EU-Sanktionen standen 23 der 125 damaligen russischen Milliardäre. Ein Resultat der Studie war, dass sich die geschäftlichen Strategien dieser stark sanktionierten Milliardäre deutlich von denen der übrigen Milliardäre unterschieden. Anstatt mehr in Russland zu investieren, reduzierten 60% dieser Gruppe ihre Geschäftstätigkeit im Inland, um rechtliche und finanzielle Risiken zu senken, und verlagerten Eigentumsrechte häufig in komplexe Strukturen. Anders hingegen die nicht sanktionierten Milliardäre: 60% von ihnen investierten aktiv in russische Unternehmen und Projekte. / Forbes (RU) |
Sanktionierte Milliardäre investieren weniger
25.01.2026
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