Russische Post ineffizient

Die russische Staatspost Potschta Rossii bleibt trotz der Reform von 2019 ineffizient. Zu diesem Schluss kommt der Moskauer Rechnungshof, der die Arbeit des Unternehmens in den vergangenen vier Jahren unter die Lupe genommen hat. Die Post arbeite mit Verlust und trage nicht zum Ziel bei, den Zugang zur Postversorgung zu verbessern und das Dienstleistungsangebot auszuweiten, stellen die Prüfer in ihrem am Dienstag veröffentlichten Bericht fest. Zwischen 2021 und 2025 erhielt Potschta Rossii 17 Mrd. Rubel (aktuell 182,5 Mio. Euro) Staatsgelder, um von den mehr als 25.160 Filialen 3355 zu modernisieren. Doch das Unternehmen hinke dem Plan hinterher, so der Befund des Rechnungshofs. In den Jahren 2022 und 2023 zum Beispiel seien lediglich knapp 71% der vorgesehenen Modernisierungen durchgeführt worden. Als Grund nennen die Prüfer vor allem Führungsdefizite sowie Planungs- und Kontrollmängel.  
  
Außerdem hat die Post Schwierigkeiten damit, offene Stellen zu besetzen. Im Januar dieses Jahres blieben laut Rechnungshof mindestens 6000 Filialen aufgrund von Personalmangel vorübergehend geschlossen. / [Russ. Rechnungshof](https://ach.gov.ru/checks/schetnaya-palata-vyyavila-sistemnye-problemy-v-deyatelnosti-pochty-rossii), [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7675183?from=vertical_lenta) (beide RU)

23.04.2025

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