Die zusätzlichen Öl- und Gaseinnahmen des russischen Staatshaushalts infolge des Iran-Kriegs und der Sperrung der Straße von Hormus beliefen sich bisher auf insgesamt 1,18 Bio. Rubel oder rund 13,5 Mrd. Euro. Zu diesem Ergebnis kommt der Brüsseler Wirtschafts-Thinktank Bruegel, der die Einnahmen von März bis Juni mit denen der ersten beiden Monate des Jahres, also vor dem Angriff der USA und Israels auf den Iran Ende Februar, verglich. Diese Übergewinne entsprechen etwa 0,5% des russischen Bruttoinlandsprodukts – kein „game changer“, aber eine Atempause für den Haushalt, führt die Analyse aus. / Bruegel (EN)