Rusal mit Absatzeinbruch
Russlands größter Aluminiumproduzent Rusal hat im vergangenen Jahr so wenig Rohaluminium verkauft wie seit 2019 nicht mehr. Der Absatz fiel um 7% gegenüber 2023 auf 3,86 Mio. Tonnen, geht aus den am Freitag veröffentlichten Jahreszahlen des Konzerns hervor. Die Verkäufe von Folien, Drähten und anderen Produkten aus Aluminium sanken um 8% auf insgesamt 1,4 Mio. Tonnen. 34% der Gesamtverkäufe gingen an Kunden in Russland und anderen GUS-Ländern und 42% an Abnehmer in Asien.
Der Konzern begründet den Absatzeinbruch mit schwierigen Rahmenbedingungen auf dem Markt, zu denen er neben instabilen Rohstoffpreisen und einer schwachen Nachfrage hohe Kreditzinsen und westliche Sanktionen zählt. Die EU hatte Ende 2023 die Einfuhr von Halbfabrikaten aus russischem Aluminium untersagt. Im Februar dieses Jahres wurde das Importverbot auf Rohaluminium aus Russland ausgeweitet. Die USA belegen russisches Aluminium seit März 2024 mit 200%-Zöllen. Die Auswirkungen der jüngsten EU-Sanktionen schätzt Rusal allerdings als „gering“ ein. / [Vedomosti](https://www.vedomosti.ru/business/articles/2025/03/14/1098162-rusal-snizil-prodazhi) (RU)
Der Konzern begründet den Absatzeinbruch mit schwierigen Rahmenbedingungen auf dem Markt, zu denen er neben instabilen Rohstoffpreisen und einer schwachen Nachfrage hohe Kreditzinsen und westliche Sanktionen zählt. Die EU hatte Ende 2023 die Einfuhr von Halbfabrikaten aus russischem Aluminium untersagt. Im Februar dieses Jahres wurde das Importverbot auf Rohaluminium aus Russland ausgeweitet. Die USA belegen russisches Aluminium seit März 2024 mit 200%-Zöllen. Die Auswirkungen der jüngsten EU-Sanktionen schätzt Rusal allerdings als „gering“ ein. / [Vedomosti](https://www.vedomosti.ru/business/articles/2025/03/14/1098162-rusal-snizil-prodazhi) (RU)
17.03.2025
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