Rusal: Asien statt Europa

Der größte russische Aluminiumhersteller Rusal hat im 1. Halbjahr 22% seines Gesamterlöses in Höhe von 5,6 Mrd. Dollar in Europa erzielt, wie aus der Halbjahresbilanz hervorgeht. Im gleichen Zeitraum 2023 waren es 31%. Dafür stieg der Anteil Asiens von 33% auf 42%. Die Erlöse in den Ländern der GUS legten um einen Prozentpunkt auf 34% zu, in den USA waren es noch 1% nach 2% im vergangenen Jahr. Während die USA und Großbritannien im April Sanktionen gegen russisches Aluminium verhängten, bleibt sein Import in die EU bisher erlaubt. Insider machen eine „Selbstsanktionierung“ der bisherigen europäischen Abnehmer für den Rückgang der Rusal-Verkäufe verantwortlich. Die Russen selbst hätten kein Interesse an einer Verlagerung der Geschäfte nach Osten, deutet die Wirtschaftszeitung Kommersant an. Die Exporte nach Europa seien für Rusal lukrativer als die nach Asien. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6921421) (RU)

04.09.2024

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