Renault landet auf Sanktionsliste

Die russische Regierung hat den französischen Autokonzern Renault auf die schwarze Liste der Unternehmen gesetzt, „die im Bereich der militärtechnischen Zusammenarbeit aktiv sind“. Mit den auf der Liste stehenden Firmen dürfen keine Geschäfte gemacht werden. Die Pflichten aus den bereits abgeschlossenen Verträgen dürfen nicht erfüllt werden und es dürfen keine finanziellen Transaktionen zu ihren Gunsten durchgeführt werden. Künftig können solche Deals nur noch in Ausnahmefällen von der Regierung erlaubt werden.




Im Juni war auch der deutsche Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck auf der russischen Sanktionsliste gelandet. Renault hatte sich 2022 aus Russland zurückgezogen. Sein Mehrheitsanteil von 67,7% am russischen Lada-Hersteller Avtovaz ging an das staatliche russische Forschungsinstitut Nami über. Das Moskauer Renault-Werk übergab der französische Autobauer an die Stadt. In beiden Fällen sicherte er sich eine Rückkauf-Option jeweils für sechs Jahre. Im September dieses Jahres lehnte das russische Markenamt Rospatent den Antrag der Franzosen auf die Eintragung der Marke Reno ab. Zuvor hatte Vizepremier Denis Manturow Renault wiederholt „unfreundliche Handlungen“ vorgeworfen. / [Russ. Regierung](http://publication.pravo.gov.ru/document/0001202510100020), Kommersant [1](https://www.kommersant.ru/doc/8117590), [2](https://www.kommersant.ru/doc/7852850), [3](https://www.kommersant.ru/doc/8041650) (alle RU)

14.10.2025

Vorheriger Beitrag

Starker August für Russland-Exporte

Nächster Beitrag

Russlands Gasspeicher mit Rekordfüllstand

Unser Telegram-Kanal

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem Telegram-Kanal

Возврат к списку