Regionen mit Rekorddefizit

Die Haushalte der russischen Regionen wiesen 2025 ein Rekorddefizit von 1,48 Bio. Rubel (16,2 Mrd. Euro) aus, wie die Ratingagentur AKRA berechnete. Damit war das Defizit rund doppelt so groß wie im Pandemiejahr 2020 und 3,6-mal größer als 2024, in dem es sich auf 407 Mrd. Rubel (4,5 Mrd. Euro) belief. Im Einzelnen stiegen die Ausgaben der Regionen um 9% auf 24,1 Bio. Rubel (264,1 Mrd. Euro), während die Einnahmen nur um 4% auf 22,6 Bio. Rubel (247,6 Mrd. Euro) zulegten. In diesen Zahlen sind die kommunalen Haushalte nicht enthalten.

Etwa zwei Drittel des Defizits deckten die Regionen aus Restmitteln auf den Haushaltskonten. Dafür verwendeten sie knapp 1 Bio. Rubel von zuvor angesammelten 2,9 Bio. Rubel (11 Mrd. von 31,8 Mrd. Euro). Über Bankenkredite finanzierten sie insgesamt rund 30% des Defizits bzw. 449 Mrd. Rubel (4,9 Mrd. Euro). / Kommersant (RU)

27.02.2026

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