RBI zieht sich aus Belarus zurück

Die Raiffeisen Bank International (RBI) zieht einen Schlussstrich unter ihre Tätigkeit in Belarus. Nach eigenen Angaben unterzeichnete das österreichische Geldhaus eine Vereinbarung zum Verkauf ihres Anteils von 87,7% an der belarussischen Priorbank und deren Tochtergesellschaften an Soven 1 Holding Limited. Die Transaktion stehe unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und solle im vierten Quartal abgeschlossen werden, teilte die RBI am Freitag mit. „Mit Vollzug dieser Transaktion wird sich die RBI erfolgreich aus dem belarussischen Markt zurückziehen und damit die operative Komplexität im Sinne ihrer Strategie zur Risikominderung in Osteuropa reduzieren.“ Die Österreicher fahren auch ihr Russlandgeschäft kontinuierlich zurück. Laut Informationen der Zeitung Vedomosti will die russische Zentralbank die lokale RBI-Tochter deshalb aus der Liste der systemrelevanten Institute streichen. Im ersten Halbjahr 2024 konnte die RBI ihren Gewinn in Russland noch steigern. Wie die Bank Ende Juli mitteilte, stieg das Ergebnis nach Steuern um 2,8% auf 705 Mio. Euro, was etwa der Hälfte des Gewinns der gesamten Gruppe entspricht. / [RBI](https://www.rbinternational.com/en/investors/news/ad-hoc-releases/signing-priorbank.html) (EN), [Vedomosti](https://www.vedomosti.ru/finance/news/2024/09/20/1063568-raiffeisen-zavershaet?from=newsline) (RU)

23.09.2024

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