Rauchen als Produktivitätsbremse

Auf der Jahresversammlung des größten russischen Unternehmerverbands RSPP hat Gesundheitsminister Michail Muraschko vor den Folgen des Rauchens für die Arbeitsproduktivität in Russland gewarnt. Die Einbußen der Unternehmen allein durch die Rauchpausen ihrer Mitarbeiter bezifferte er auf 443 Mrd. Rubel (4,9 Mrd. Euro) im Jahr. Ungleich größer sei der Schaden durch die vorzeitige Sterblichkeit aufgrund chronischer Krankheiten insgesamt. Sie koste die russische Wirtschaft 4% des Bruttoinlandsprodukts, so der Minister. Im vergangenen Jahr entsprach das rund 8 Bio. Rubel (90 Mrd. Euro). Das Rauchen zählt zu den wichtigsten Auslösern chronischer Krankheiten, erklärt die Wirtschaftszeitung Kommersant. Etwa ein Drittel der russischen Bevölkerung raucht, geht aus Daten des staatlichen Meinungsforschungsinstituts WZIOM und des Statistikamts Rosstat hervor. Weltweit liegt der Anteil laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei 22,3%. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7586244) (RU)

23.03.2025

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