Rat zum Thailand-Verzicht

Nach dem jüngsten Erbeben in Südostasien sollte man in den kommenden Jahren nicht nach Thailand reisen. Diesen Ratschlag hat der stellvertretende Präsident der Russischen Akademie der Wissenschaften, Gennadij Onischtschenko, bei einer Pressekonferenz gegeben. Nach solchen Katastrophen bestehe das Risiko von Infektionskrankheiten, vom Darminfekt bis zur Cholera, sagte der langjährige oberste russische Amtsarzt und Verbraucherschützer. Stärker als Thailand hatte das Erdbeben am Freitag sein Nachbarland Myanmar getroffen. Offiziell starben dort rund 2000 Menschen, eine Angabe, die Onischtschenko anzweifelt. Es habe in Wahrheit ein Vielfaches an Todesopfern gegeben, meinte er. Angesichts solcher Ereignisse sei es ratsam, in der eigenen klimatischen Zone oder im russischen Süden zu urlauben.

Im Winter 2024/2025 haben 726.018 Russen Thailand besucht, 16,5% mehr als im Vorjahr und neuer Rekord, berichtet der russische Reiseveranstalterverband ATOR. Im Februar kamen 230.600 russische Besucher nach Thailand. Zum Vergleich: Die Türkei, das Top-Reiseziel der Russen, zählte im selben Monat 577.000 Besucher aus Russland. / [News.ru](https://dzen.ru/a/Z-qOAKLI1EvFyWF9), [ATOR](https://www.atorus.ru/article/rossiyskiy-turpotok-v-tailand-zimoy-20242025-gg-vyros-na-165-61246), [PToday](https://www.ptoday.ru/6283-turcija-terjaet-rossijan-turpotok-upal-na-13-jetoj-zimoj.html) (alle RU)

06.04.2025

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