Raiffeisenbank 2025 mit Verlust
Die Klage geht auf eine gescheiterte Transaktion im Jahr 2023 zurück, bei der die RBI Rasperias Anteil am Bauunternehmen Strabag für 1,51 Mrd. Euro erwerben wollte. Im Mai 2024 zog sich die österreichische Gruppe jedoch von der Transaktion zurück. Kurz darauf verhängten die USA und die EU Sanktionen gegen Rasperia. Das Unternehmen nahm eine Umregistrierung vor und gründete in Russland die MKAO „Rasperia Trading Limited“. Im August 2024 reichte es Klage über fast 2 Mrd. Euro gegen die Raiffeisenbank ein. Im Januar 2025 verurteilte ein Gericht die Bank zur Zahlung dieses Betrags und sprach im Dezember zusätzlich 339 Mio. Euro Schadensersatz zu.
Der größte Verlust entstand im zweiten Quartal 2025 (861 Mio. Euro) im Zusammenhang mit dem Verzicht auf die Buchung potenzieller Einnahmen aus der Vollstreckung in Aktiva von Rasperia in Österreich. Im vierten Quartal beliefen sich die damit verbundenen Aufwendungen auf 344 Mio. Euro, das Quartal schloss jedoch mit einem Gewinn von 32 Mio. Euro ab. RBI kündigte zudem an, in Österreich eine Gegenklage einzureichen, wodurch sich der Gesamtbetrag der Forderungen auf 2,4 Mrd. Euro erhöht. / Raiffeisen Bank (EN), Forbes (RU)
02.02.2026
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