Raiffeisen-Verhandlungen immer schwieriger

Für die noch in Russland verbliebenen westlichen Banken gibt es bald keine Möglichkeit mehr, ihr lokales Geschäft zu verkaufen und das Land zu verlassen, schreibt die US-Nachrichtenagentur Bloomberg. Die russische Regierung wolle jeden Versuch von Banken wie der österreichischen RBI und der italienischen UniCredit blockieren, ihre Beteiligungen an Investoren zu verkaufen, die potenziell mit Sanktionen belegt werden können, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Wiederum mache der Widerstand westlicher Regierungen gegen den Einstieg eines nicht-russischen Investors einen Rückzugsverkauf so gut wie unmöglich. Moskau befürchte, dass Sanktionen gegen potenzielle Käufer die noch offenen Zahlungskanäle für Gasexporte schließen würden. In diesem Fall wäre nur noch die russische Gazprombank in der Lage, die Transaktionen abzuwickeln. Denn die meisten anderen russischen Großbanken sind aus dem internationalen Zahlungssystem SWIFT ausgeschlossen. Bloomberg spricht von einer Sackgasse: Eine für Russland akzeptable Lösung werde vom Westen abgelehnt. Im Gegenzug lehne Moskau für den Westen annehmbare Lösungen ab. / [Bloomberg](https://www.bloomberg.com/news/articles/2024-10-17/unicredit-raiffeisen-see-fading-options-to-get-out-of-russia) (EN), [RBC](https://www.rbc.ru/business/17/10/2024/6710e1659a794769938404d3?from=short_news) (RU)

19.10.2024

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