Raiffeisen reagiert auf Milliarden-Urteil
Die Russlandtochter der österreichischen Raiffeisenbank (RBI) muss mehr als 2 Mrd. Euro an das russische Unternehmen Rasperia zahlen, urteilte am Montag ein Gericht in Kaliningrad. Beide Unternehmen sind über den österreichischen Baukonzern Strabag verbunden, an dem Rasperia ebenso wie RBI beteiligt ist. Sanktionsbedingt können die Russen ihre Anteile nicht verkaufen und keine Gewinne ausschütten, weswegen sie die Strabag-Miteigentümer in Russland verklagten. RBI kündigte an, Berufung gegen das „Fehlurteil“ einzulegen, wie es in der Pressemitteilung heißt. Zudem werde das Unternehmen „in Österreich rechtliche Schritte einleiten, um zur Schadensminderung auf Vermögenswerte von Rasperia in Österreich zugreifen zu können“.
Der Wert dieser Anteile beläuft sich aktuell auf 1,2 Mrd. Euro, hinzu kämen die nicht ausgeschütteten Dividenden für die vergangenen vier Jahre. Die Wiener Zeitung Der Standard erklärt, dass für den Zugriff auf die russischen Anteile neben einem Gerichtsurteil auch die Zustimmung der österreichischen und vermutlich auch der amerikanischen Regierung nötig wäre. Vor allem an den USA war im vergangenen Jahr ein geplanter Vermögenstausch gescheitert, der es RBI erlaubt hätte, Gewinne seiner russischen Tochter in Form von Strabag-Anteilen aus Russland abzuziehen. Wie das Blatt bemerkt, ähnelte dieser Deal der jetzt im Raum stehenden Lösung über die Gerichte. / [Raiffeisen Bank International](https://www.rbinternational.com/de/raiffeisen/media-hub/presseaussendungen/2025/russische-ao-raiffeisenbank-rueckstellung-nach-gerichtsentscheidung-in-russland.html), [Der Standard](https://www.derstandard.at/story/3000000253762/raiffeisens-russland-problem-koennte-ein-gerichtsurteil-abhilfe-schaffen), [Reuters](https://www.reuters.com/business/finance/russia-hits-back-with-multi-billion-penalty-austrian-bank-2025-01-21/) (EN)
Der Wert dieser Anteile beläuft sich aktuell auf 1,2 Mrd. Euro, hinzu kämen die nicht ausgeschütteten Dividenden für die vergangenen vier Jahre. Die Wiener Zeitung Der Standard erklärt, dass für den Zugriff auf die russischen Anteile neben einem Gerichtsurteil auch die Zustimmung der österreichischen und vermutlich auch der amerikanischen Regierung nötig wäre. Vor allem an den USA war im vergangenen Jahr ein geplanter Vermögenstausch gescheitert, der es RBI erlaubt hätte, Gewinne seiner russischen Tochter in Form von Strabag-Anteilen aus Russland abzuziehen. Wie das Blatt bemerkt, ähnelte dieser Deal der jetzt im Raum stehenden Lösung über die Gerichte. / [Raiffeisen Bank International](https://www.rbinternational.com/de/raiffeisen/media-hub/presseaussendungen/2025/russische-ao-raiffeisenbank-rueckstellung-nach-gerichtsentscheidung-in-russland.html), [Der Standard](https://www.derstandard.at/story/3000000253762/raiffeisens-russland-problem-koennte-ein-gerichtsurteil-abhilfe-schaffen), [Reuters](https://www.reuters.com/business/finance/russia-hits-back-with-multi-billion-penalty-austrian-bank-2025-01-21/) (EN)
23.01.2025
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