Putin will Regeln für Rückkehr westlicher Firmen

Russlands Präsident Wladimir Putin hat seine Regierung angewiesen, Regeln für eine mögliche Rückkehr westlicher Unternehmen zu konzipieren. „Auch wenn das im Rahmen der Welthandelsorganisation geschah, wurden uns dennoch bestimmte Schwierigkeiten bereitet“, sagte Putin am Freitag mit Blick auf die Entwicklung seit 2022. Deshalb müssten für die Rückkehr ausländischer Firmen in den russischen Markt bestimmte „Regeln“ ausgearbeitet werden, betonte der Kremlchef. Wie er weiter ausführte, müssten die russischen Hersteller auch weiterhin „Vorrang“ gegenüber der ausländischen Konkurrenz haben. Das „vor dem Hintergrund der westlichen Sanktionen gewonnene Potenzial“ müsse erhalten bleiben.

Diskussionen über eine Rückkehr abgewanderter Unternehmen gibt es spätestens seit den russisch-amerikanischen Gesprächen in Saudi-Arabien. Renault-CEO Luca de Meo sagte in der vergangenen Woche, der französische Autokonzern könnte sich wieder auf dem russischen Markt engagieren. Moskaus Oberbürgermeister Sergej Sobjanin, dessen Regierung seit 2022 das ehemalige Moskauer Renault-Werk betreibt, machte daraufhin deutlich, er sähe für die Franzosen kaum Platz in Russland. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7531499) (RU), [RBC](https://www.rbc.ru/economics/21/02/2025/67b876bb9a794767a6c06054) (RU), Vedomosti [1](https://www.vedomosti.ru/auto/news/2025/02/21/1093709-renault-vryad-li?from=newsline), [2](https://www.vedomosti.ru/auto/news/2025/02/20/1093451-renault-ne-isklyuchil) (RU), [Financial Times](https://www.ft.com/content/7f3d6ab0-e6f2-4af1-95fb-dc3206ed931b) (EN)

24.02.2025

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