Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich am Wochenende in einem Interview u. a. zu in Russland tätigen ausländischen Unternehmen geäußert. Nach dem 24. Februar 2022 hätten viele westliche Unternehmen den russischen Markt nicht verlassen wollen. „Als einige Unternehmen unter dem Druck westeuropäischer Regierungen gingen, haben unsere Freunde aus diesen Ländern fast geweint“, sagte Putin im russischen Staatsfernsehen. Einige Unternehmen seien geblieben, „und wir bemühen uns, für sie entsprechende, günstige Bedingungen zu schaffen“, so der Präsident.
Zu Beginn des Monats hatte Putin beim Diskussionsklub „Waldai“ Vorwürfe, Russland verstaatliche Vermögen europäischer Konzerne, als „Lüge und Provokation“ zurückgewiesen. Die bei ausländischen Unternehmen eingesetzte Fremdverwaltung schütze russische Interessen und erlaube es, auf mögliche Maßnahmen des Westens spiegelbildlich zu antworten. / RBC, Kommersant, km.ru, TASS (alle RU)