Prohibitivzölle auf Agrarimporte

Die Europäische Union will ab Juli deutlich höhere Zölle auf den Import von Getreide, Ölsaaten und daraus gewonnenen Produkten aus Russland und Belarus erheben. Darauf verständigten sich die Mitgliedsstaaten am Donnerstag in Brüssel. Betroffen sind zum Beispiel Produkte wie Zuckerrübenschnitzel und getrocknete Erbsen. Die jeweiligen Abgaben würden so weit erhöht, dass die Einfuhr der Waren de facto gestoppt würde, teilte der Europäische Rat mit. „Darüber hinaus wird diesen Waren der Zugang zu den Zollkontingenten der Union verwehrt“, hieß es. Die neue Regelung soll zum 1. Juli in Kraft treten und für Produkte gelten, die in Russland oder Belarus hergestellt wurden oder direkt oder indirekt aus diesen beiden Ländern in die EU gelangen. Der Getreidetransit aus Russland oder Belarus über das EU-Gebiet in Drittländer soll davon ausgenommen bleiben. / [Europäischer Rat](https://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2024/05/30/council-sets-higher-tariffs-on-russian-and-belarusian-grain-products/) (EN), [Forbes](https://www.forbes.ru/biznes/513671-sovet-es-utverdil-zapretitel-nye-posliny-na-import-zerna-iz-rossii-i-belorussii?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (RU)

31.05.2024

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