Produkte aus Italien gegen Rubel

Die Italienisch-Russische Handelskammer (CCIR) will es russischen Importeuren ermöglichen, nicht sanktionierte Produkte in Italien für Rubel einzukaufen. Das gab CCIR-Chef Ferdinando Pelazzo bekannt. Er erwartet, dass der CCIR-Vorstand in seiner nächsten Sitzung am 14. Februar eine positive Entscheidung dazu treffe und dass das neue Abrechnungssystem „schon am Tag darauf“ starten könne. „Bis dahin werden wir unserem Vorstand das erforderliche Instrumentarium präsentieren.“ Laut Pelazzo bleiben noch „einige finanzielle Fragen zu klären“. Wenn das klappen würde, könnten russische Importeure ihre Rubel künftig an die CCIR überweisen und die CCIR sie dann über eine drittstaatliche Bank nach Italien transferieren. „Wir haben mit einer Bank in Armenien bereits eine Abmachung getroffen“, sagte Pelazzo, ohne weitere Details zu nennen. Das südkaukasische Land liege „nicht sehr weit von Italien entfernt“, so dass die Kosten von Warenlieferungen über Armenien sich in Grenzen halten würden. / [Lenta.ru](http://Lenta.ru)  (RU)

25.12.2023

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