Privatisierungserlöse sprudeln
Von Januar bis Juni hat die russische Regierung insgesamt 11 Mrd. Rubel (115 Mio. Euro) durch den Verkauf von Staatseigentum eingenommen – zehnmal mehr als erwartet. Wie der staatliche Vermögensfonds Rosimuschtschestwo mitteilt, brachte allein die Privatisierung die Gesamtanteile am größten russischen Ethanol-Hersteller Rosspirtprom im April mehr als 8 Mrd. Rubel (83,9 Mio. Euro) ein. Durch den Verkauf des Goldproduzenten Ternei Soloto wurden umgerechnet 12,6 Mio. Euro eingenommen. Außerdem wurden der in Rostow am Don ansässige Immobilienverwalter Remenergomechanisazija für 8,6 Mio. Euro und der Nowosibirsker Motorenhersteller Elektroagregat für 2,1 Mio. Euro verkauft. Verkäufe, die nicht auf dem Privatisierungsprogramm der Regierung stehen, wurden in der Statistik nicht berücksichtigt. Auch im vergangenen Jahr hatten die Privatisierungseinnahmen die Erwartungen der Regierung deutlich übertroffen. Mit fast 27,3 Mrd. Rubel (aktuell 286,3 Mio. Euro) waren sie um 19,5 Mrd. Rubel (205 Mio. Euro) höher als 2022. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6806775) (RU)
05.07.2024
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