Im vergangenen Jahr hat die russische Regierung 132 Mrd. Rubel (1,48 Mrd. Euro) durch die Privatisierung von Staatsunternehmen eingenommen, berichtete Wadim Jakowenko, Chef des staatlichen Vermögensfonds Rosimuschtschestwo. Allein der Verkauf des 2024 verstaatlichten Autohändlers Rolf habe dem Staatshaushalt 35 Mrd. Rubel (390 Mio. Euro) eingebracht. Die Erlöse aus der Privatisierung von Chemie- und Landwirtschaftsunternehmen bezifferte Jakowenko auf 38 Mrd. (420 Mio. Euro) bzw. 42 Mrd. Rubel (470 Mio. Euro). Für 2026 kündigte das russische Finanzministerium eine „große Privatisierungsrunde“ an. Durch die Veräußerung staatlicher Anteile an sieben Konzernen könnten zwischen 100 und 300 Mrd. Rubel in die Staatskasse fließen, erklärte der stellvertretende Finanzminister Alexej Moissejew. / Interfax [1](
https://www.interfax.ru/business/1014172), [2](
https://www.interfax.ru/business/1014188) (beide RU)