Neue EU-Sanktionen fix

Die EU-Staaten haben sich auf neue Sanktionen gegen Russland geeinigt, teilte gestern die polnische Ratspräsidentschaft mit. Insidern zufolge soll das 16. Sanktionspaket der EU u. a. den Ausschluss von 13 weiteren russischen Banken vom Bezahlsystem Swift enthalten. Maßnahmen gegen russisches Flüssiggas (LNG) sind nicht vorgesehen, dafür aber ein weitgehendes Importverbot für Aluminium aus Russland. Die Märkte nahmen diese Nachricht gelassen auf, bemerkt die Wirtschaftszeitung Kommersant. An der Londoner Metallbörse verteuerte sich Aluminium gestern um weniger als 2% auf 2687 Dollar pro Tonne. Das entspreche dem Preis vom 20. Januar, als es bereits Gerüchte um mögliche EU-Sanktionen gegen russisches Aluminium gab. Russlands einziger Aluminiumproduzent Rusal erzielte im 1. Halbjahr des vergangenen Jahres 22% seines Erlöses von insgesamt 1,3 Mrd. Dollar in Europa. Der Konzern dürfte leicht neue Abnehmer in Asien finden, meinen Experten. Die EU setzt bereits auf alternative Lieferanten. Der Anteil des russischen Aluminiums an ihren Importen sank in den vergangenen Jahren von 25% auf 8%. / [dpa](https://www.welt.de/politik/ausland/article255474444/Reaktion-auf-Ukraine-Krieg-EU-Staaten-einigen-sich-auf-neue-Russland-Sanktionen.html), [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7516477) (RU), [Frank Media](https://frankmedia.ru/192791) (RU)

20.02.2025

Vorheriger Beitrag

Risiko-Berufe für Frauen erlaubt

Nächster Beitrag

Zwangs-Heimkehr für Scheremetjewo

Unser Telegram-Kanal

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem Telegram-Kanal

Возврат к списку