Neue Behörde für Migration

Die Migration erhält künftig einen höheren Stellenwert in der russischen Regierung. Präsident Wladimir Putin hat die Schaffung eines „Diensts für Fragen der Staatsbürgerschaft und Registrierung ausländischer Bürger“ innerhalb des Innenministeriums angeordnet, die aus der bisher dort angesiedelten Abteilung für Migrationsfragen hervorgeht. Ihr designierter Leiter, der bisherige stellvertretende Generalstaatsanwalt Andrej Kikot, erhält den Rang eines stellvertretenden Innenministers. Im Fokus der neuen Behörde sei die „Ordnung der Migrationsprozesse“ und die Reduzierung der Migrantenkriminalität, teilte das Ministerium mit.

Die aufgewertete Dienststelle werde u. a. dabei helfen, die illegale Migration in den Griff zu bekommen, sagte der Vorsitzende des Duma-Ausschusses für Gesetzgebung, Andrej Klischas. Es gibt aber auch Kritiker einer „polizeilichen“ Perspektive auf Migration, wie etwa Wjatscheslaw Postawnin, einst Vizechef des Föderalen Migrationsdiensts (FMS). Der FMS war bis zu seiner Auflösung im Jahr 2016 direkt der Regierung unterstellt. Laut Postawnin seien sich Experten darin einig, dass das Innenministerium die Herausforderung der Migration allein nicht lösen könne. Die „Jagd auf Verbrecher“ unterscheide sich von der Bemühung um die Integration der Einwanderer, merkte er an. / [RBC](https://www.rbc.ru/politics/02/04/2025/67ed17c89a794783ab527a99) (RU)

03.04.2025

Vorheriger Beitrag

Mehr Überstunden möglich

Nächster Beitrag

Fortum: „Bleiben Eigentümer“

Unser Telegram-Kanal

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit unserem Telegram-Kanal

Возврат к списку