Negativrekord bei Geburten
Von Januar bis März sind in Russland zwischen 293.000 und 294.000 Neugeborene registriert worden, 2,3% weniger als im Vorjahreszeitraum. Das berichtet der bekannte Bevölkerungsforscher Alexej Rakscha. Seiner Einschätzung zufolge gab es auf dem Gebiet des heutigen russischen Staates seit dem Ende des 18. Jahrhunderts in keinem Februar und in keinem März weniger Geburten als im laufenden Jahr. Auch das gesamte Quartal dürfte laut Rakscha einen Negativrekord aufgestellt haben. Die russische Geburtenrate habe sich hingegen im Jahresvergleich kaum verändert und betrage 1,431 Kinder pro Frau. Zum Vergleich: In Deutschland lag die Geburtenrate 2022 bei 1,49 und ging 2023 auf 1,38 Kinder pro Frau zurück. Daten für 2024 hat das Statistische Bundesamt bisher nicht veröffentlicht. Vorläufige Zahlen zu den Gesamtgeburten deuten jedoch auf einen weiteren Rückgang hin. / [Alexej Rakscha](https://t.me/RakshaDemography/4770) (RU), [Stat. Bundesamt](https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Geburten/_inhalt.html)
18.04.2025
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