Die Nachfrage nach Neubauwohnungen in Russland setzt ihre Talfahrt fort. Von Juli 2024 bis Juni 2025 wurden 458.727 Neubauwohnungen mit einer Gesamtfläche von 21,9 Mio. Quadratmeter verkauft, berichtet die staatliche Hypothekenbank Dom.rf. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Rückgang von rund 38%. Ähnliche Zahlen meldet das Immobilienportal Cian, das den Rückgang auf 39% und die Zahl der zuletzt verkauften Wohnungen auf 477.000 schätzt. Im ersten Halbjahr 2025 wurden 218.000 neue Beteiligungsverträge für Wohnungsbau geschlossen, 27% weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Gesamtfläche der im Bau befindlichen Wohnungen ging dabei um 26% auf 10,4 Mio. Quadratmeter zurück. Experten machen vor allem das Ende des großen staatlichen Förderprogramms für Hypothekenkredite für den Einbruch bei Neubauwohnungen verantwortlich. Das Programm, das seit 2020 Wohnungskäufe zu einem jährlichen Zinssatz von 8% ermöglichte, lief im Juli 2024 aus. Zugleich wurden die Kriterien der staatlich geförderten Immobilienkredite für Familien verschärft. / [Vedomosti](
https://www.forbes.ru/biznes/541912-spros-na-novostrojki-v-rossii-snizilsa-bolee-cem-na-tret-za-god?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews), [Forbes](
https://www.forbes.ru/biznes/541912-spros-na-novostrojki-v-rossii-snizilsa-bolee-cem-na-tret-za-god?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews) (beide RU)