Moskau plant Fischfang-Verbot

Russland will Großbritannien den Fischfang in seinen Gewässern in der Barentssee verbieten. Ein bilaterales Abkommen von 1956 ermöglicht es den Briten, vor der Kola-Halbinsel sowie östlich des Kaps Kanin und vor der Insel Kolgujew zu fischen. Ein neuer Gesetzentwurf des Außen- und des Landwirtschaftsministeriums in Moskau sieht eine Kündigung dieses Abkommens vor, wie die Zeitung Izvestia erfuhr. Begründet werde die Initiative damit, dass Großbritannien im vergangenen Jahr Russland den Meistbegünstigungsstatus im Handel entzog. Das Kabinett soll dem Entwurf bereits zugestimmt haben. Mike Cohen, Chef des britischen Fischereiverbandes NFFO, sagte allerdings, er wisse nichts von britischen Schiffen, die in den russischen Gewässern den Fischfang betreiben. Deshalb glaube er nicht, dass das Verbot praktische Auswirkungen haben könnte. / [Izvestia (RU)](https://iz.ru/1635984/2024-01-18/rossiia-zapretit-velikobritanii-vylavlivat-rybu-v-barentcevom-more), [Forbes (RU)](https://www.forbes.ru/prodovolstvennaya-bezopasnost/504473-izvestia-rossia-zapretit-velikobritanii-vylavlivat-rybu-v-vodah-barenceva-mora?utm_source=forbes&utm_campaign=lnews), [Reuters](https://www.reuters.com/world/uk/britain-brushes-off-russian-plan-ban-its-fishing-fleet-2024-01-19/) (EN)

22.01.2024

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