Microsoft kappt den Zugang

Microsoft sperrt den Zugang zu seinen Cloud-Diensten für russische Firmenkunden. Ab dem 20. März würden Produkte wie Power BI oder Dynamics CRM für Unternehmen in Russland nicht mehr erhältlich sein, schreibt der US-Konzern in einem Brief, der unter anderem dem russischen IT-Anbieter Softline vorliegt. „Wir erwarten, dass dadurch auch Cloud-Lösungen betroffen sind, die diese Produkte beinhalten“, kommentierte Softline-Sprecherin Swetlana Aschtscheulowa im Gespräch mit dem Nachrichtenportal RBC. Microsoft begründet den Schritt mit den jüngsten EU-Sanktionen. Diese verbieten unter anderem, in Russland registrierten Unternehmen Software für Unternehmensführung, Industriedesign usw. zur Verfügung zu stellen. „Microsoft muss diese Abonnements zum 20. März 2024 kündigen. Das gilt, bis die EU ihre Entscheidung durch neue Verordnungen revidiert hat oder die europäischen Regulierungsbehörden eine generelle oder spezielle Genehmigung erlassen haben“, so der US-Softwarekonzern im Brief. Demnach werden seine russischen Firmenkunden ab dem 20. März 2024 weder auf die betroffenen Microsoft-Produkte und -Dienste noch auf die darin gespeicherten Daten zugreifen können. / [RBC](https://www.rbc.ru/technology_and_media/15/03/2024/65f452069a79470ded3adf19) (RU)

18.03.2024

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