Das Vertrauen der Russen in Bankeneinlagen hat seit 2023 zugenommen, zeigt eine Studie des staatlichen Meinungsforschungsinstituts Wziom. Im August erreichte der von Wziom gemessene Vertrauensindex 58 von 90 möglichen Punkten. Das waren fünf Punkte mehr als vor einem Jahr. Im August 2024 zeigten sich 49% der Befragten zuversichtlich, dass ihre Ersparnisse auf der Bank gut aufgehoben seien. Seit Januar schwankte der Anteil zwischen 46 und 52%. Im August 2023 waren es 41%. Zweifel an der Sicherheit der Bankeinlagen äußerten zuletzt nur 29% der Befragten. Damit sei der Anteil derjenigen, die Vertrauen in Banken haben, mittlerweile fast doppelt so hoch wie der Anteil der Skeptiker, stellt Wziom fest. Die Forscher führen das zunehmende Vertrauen in Bankeinlagen auf die hohen Zinsen zurück, die russische Institute als Reaktion auf die strenge Geldpolitik der Zentralbank anbieten. Der Leitzins der Zentralbank beträgt seit Ende Juli 18%. Der durchschnittliche Zinssatz für private Bankeinlagen stieg Anfang August auf 17,5%. Ein Jahr zuvor waren es 9,2%. / [Vedomosti](
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