Mehr Gas über Türkei-Route
Nach dem Ende des Erdgastransits durch die Ukraine zum Jahreswechsel gelangt immer mehr russisches Gas über die Türkei und die Schwarzmeer-Pipeline TurkStream nach Europa. Das belegen Daten des Verbands Europäischer Gasnetzbetreiber (ENTSOG). Demnach wurden im Januar 17.690 Gigawattstunden (GWh) Gas aus der Türkei nach Bulgarien transportiert. Im Dezember 2024 waren es 17.090 GWh und im Januar des Vorjahres 14.320 GWh. Im laufenden Monat legten die täglichen Liefermengen weiter zu. Für den 10. Februar weist ENTSOG das bisher höchste Tagesvolumen von 667,3 GWh aus, womit sich die Pipeline ihrem technischen Limit von 704,2 GWh pro Tag nähert.
Wie die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS anhand von ENTSOG-Daten berechnete, gelangten in der Woche vom 3. bis 9. Februar insgesamt mehr als 390 Mio. Kubikmeter russisches Gas aus der Türkei über Bulgarien in die EU, so viel wie nie zuvor binnen einer Woche. Der letzte Rekord waren 376 Mio. m³ von Mitte Januar. Seit dem 1. Februar erhält auch die Slowakei, die zuvor über die Ukraine versorgt wurde, Gas über TurkStream und Bulgarien. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7497652) (RU), [ENTSOG](https://gasdashboard.entsog.eu/) (EN)
Wie die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS anhand von ENTSOG-Daten berechnete, gelangten in der Woche vom 3. bis 9. Februar insgesamt mehr als 390 Mio. Kubikmeter russisches Gas aus der Türkei über Bulgarien in die EU, so viel wie nie zuvor binnen einer Woche. Der letzte Rekord waren 376 Mio. m³ von Mitte Januar. Seit dem 1. Februar erhält auch die Slowakei, die zuvor über die Ukraine versorgt wurde, Gas über TurkStream und Bulgarien. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7497652) (RU), [ENTSOG](https://gasdashboard.entsog.eu/) (EN)
15.02.2025
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