Mehr Einnahmen per Privatisierung

Die russische Regierung zielt dieses Jahr auf Privatisierungserlöse in Höhe von 100 Mrd. Rubel (1 Mrd. Euro) ab, teilte Finanzminister Anton Siluanow mit. In den vergangenen Jahren waren die Einnahmen weit geringer: Für 2021 beziffert das Ministerium sie auf 5,3 Mrd. und für 2022 auf 7,8 Mrd. Rubel. Der staatliche Vermögensfonds Rosimuschtschestwo gab die Einnahmen für 2023 mit 29 Mrd. Rubel (290 Mio. Euro) an. Seit 2013 waren sie nur in einem Jahr höher als 50 Mrd. Rubel. 2016 hatte der Staat 50% der Aktien am Ölproduzenten Baschneft für 330 Mrd. Rubel verkauft. Insgesamt beliefen sich die Privatisierungseinnahmen in jenem Jahr auf 407 Mrd. Rubel. Wie das Finanzministerium gegenüber der Wirtschaftszeitung Kommersant erläuterte, sollen die für 2024 geplanten Einnahmen aus dem Verkauf von Vermögenswerten stammen, die dem Staat „durch Gerichtsentscheidungen“ zugefallen sind. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Erlöse aus den Verkäufen solcher Unternehmen auf 20,4 Mrd. Rubel (204 Mio. Euro). / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6563500), [Vedomosti](https://www.vedomosti.ru/economics/news/2017/01/12/672774-dohodi-privatizatsii) (alle RU)

16.03.2024

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