Mehr Dünger aus Russland

Die EU-Mitgliedsländer haben im vergangenen Jahr 24% ihrer Düngerimporte aus Russland bezogen, ergab eine Studie der russischen Staatsbank Gazprombank, die der Zeitung Kommersant vorliegt. 2022 betrug der russische Anteil an den Importen 22%. Damit bleibe Russland der größte Dünger-Lieferant in die EU. Insbesondere Deutschland habe seine Importe 2023 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt und gegenüber 2021 versiebenfacht. In absoluten Zahlen, die Kommersant nur für einzelne Länder anführt, bezog Deutschland 550.000 Tonnen Dünger. Frankreich importierte 440.000 t, 25% mehr als 2022 und doppelt so viel wie 2021. Die Gazprombank-Analysten erklären die gestiegenen Importe mit hohen Gaspreisen innerhalb der EU. Dadurch verteuere sich die industrielle Produktion von Stickstoffdünger, bei der Erdgas eingesetzt wird. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6525073) (RU)

22.02.2024

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