Megaprojekt wird nicht fertig
Russland verschiebt die Fertigstellung eines hochmodernen Synchotrons um ein weiteres Jahr. Die Strahlungsquelle soll zu neuen Erkenntnissen in Material- und Medizinforschung verhelfen. Der Bau des Megaprojekts Skif begann 2018 in der Wissenschaftsstadt Kolzowo bei Nowosibirsk. Die Kosten wurden damals auf 580 Mio. Dollar geschätzt. Ursprünglich sollte die Anlage 2023 fertig sein, zuletzt galt der 31. Dezember 2024 als Frist für die Inbetriebnahme. Nun hat Premierminister Michail Mischustin den Termin um genau ein Jahr verschoben. Der Gouverneur des Gebiets Nowosibirsk, Andrej Trawnikow, erklärte die Verzögerung mit dem von den Sanktionen erzwungenen Verzicht auf westliche Technologien. Das habe nach 2022 die Entwicklung eigener Lösungen nötig gemacht. Die Hauptsache sei jedoch, dass die Importsubstitution gelungen sei, erklärte der Gouverneur. / [TASS](https://nauka.tass.ru/nauka/22798371) (RU), [Nuklearforum Schweiz](https://www.nuklearforum.ch/de/news/bau-eines-neuen-synchrotrons-russland-geplant/) , [Andrej Trawnikow](https://andreytravnikov.ru/news/zapusk-linejnogo-uskoritelya-ckp-skif-sostoitsya-v-dekabre-etogo-goda/) (RU)
06.01.2025
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