Markt für Neujahrsbäume schrumpft

Dieses Jahr dürften in Russland rund 600.000 natürliche Neujahrsbäume verkauft werden, rund 20% weniger als im Vorjahr, schätzt die Rosselchosbank, eine staatliche Landwirtschaftsbank. Die heimische Produktion dürfte um 15% auf 380.000 Tannen, Fichten und Kiefern zurückgehen, die Importe schrumpfen um 26% auf 220.000 Stück, so die Prognose. Bei den Baum-Lieferanten handelt es sich um Polen (55% der Importe), Kasachstan (30%), Deutschland (8%) und Dänemark (7%). Die Rubelpreise liegen dieses Jahr sowohl für heimische als auch ausländische Bäume um 15-20% über denen des Vorjahres. In Dollar gerechnet seien die Preise hingegen seit Jahrzehnten konstant, erklärt der Internet-Baumhändler Jolki.biz. Eine anderthalb Meter hohe europäische Tanne schlage mit 16.300 Rubel (148 Euro) zu Buche, eine russische Fichte koste nur ein Fünftel davon.

Als Grund für den Rückgang der Verkäufe gilt die wachsende Beliebtheit von künstlichen Bäumen, die nicht gefällt werden müssen und mehrere Jahre verwendet werden können. Ihr Durchschnittspreis liegt bei 4440 Rubel (40 Euro). / [Forbes](https://www.forbes.ru/biznes/526455-zivye-nezivye-dorogie-cto-proishodit-na-rynke-novogodnih-elok-v-rossii) (RU)

07.12.2024

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