Möbelproduktion importabhängig
Die russische Möbelindustrie ist nach wie vor in hohem Maße von Ausrüstung aus dem Ausland abhängig. In vielen Betrieben liege die Importabhängigkeit bei 90% bis 100%, sagte Alexander Schestakow, Eigentümer des St. Petersburger Möbelherstellers PMF. Vor 2022 sei die Ausrüstung hauptsächlich aus Deutschland und Italien importiert worden. Nach dem Rückzug der Europäer dominierten chinesische und türkische Lieferanten den Markt. Laut Schestakow müssen die Möbelhersteller ihre Preise demnächst erhöhen. Grund seien die gestiegenen Kosten für Beschläge, die größtenteils aus China stammten und etwa 40% des Preises ausmachten. Seit November erhebt Russland auf Möbelbeschläge aus China einen Importzoll von 55,65%. Zuvor konnten die Beschläge zum Nulltarif eingeführt werden. / Kommersant [1](https://www.kommersant.ru/doc/7363781), [2](https://www.kommersant.ru/doc/7363804) (beide RU)
12.12.2024
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