Die Ölpreise setzen ihren Höhenflug fort. Ein Fass der Referenzsorte Brent kostete am Freitag teilweise knapp 79 US-Dollar und war damit 9% teurer als in der Vorwoche. Das war der größte Wochengewinn seit zwei Jahren, wie die britische Wirtschaftszeitung Financial Times schreibt. Am 1. Oktober hatte ein Barrel Brent noch 71,8 Dollar gekostet. Verantwortlich für den andauernden Aufwärtstrend ist die jüngste Eskalation im Nahen Osten. Die Region steht für ein Drittel der globalen Erdölproduktion. Die israelischen Angriffe im Libanon schüren die Sorge vor Lieferengpässen. Dennoch rechnet die russische Regierung damit, dass sich die Volatilität am Ölmarkt in Grenzen hält. „Denn der Faktor Naher Osten ist schon längst eingepreist“, meinte unlängst Vizepremier und Ex-Energieminister Alexander Nowak. / [Financial Times](
https://archive.is/LCCw3) (EN), [RBC](
https://www.rbc.ru/economics/05/10/2024/6700eca69a794742e093cd44) (RU)