Lokalisierungszwang auch bei Autoteilen

Das russische Industrie- und Handelsministerium will ausländische Autobauer, die in Russland produzieren, dazu verpflichten, im Inland gefertigte Komponenten zu verwenden. Das kündigte der zuständige Minister Anton Alichanow im Föderationsrat (Parlamentsoberhaus) an. Diese Pflicht werde auch für chinesische Hersteller gelten, betonte er. Im Mai hatte die Duma ein Gesetz verabschiedet, das Taxiunternehmen ab März 2026 dazu verpflichtet, künftig nur in Russland gefertigte Autos zu nutzen. Als lokal gefertigt stuft das Gesetz nur Fahrzeuge mit einer Lokalisierungsstufe von mindestens 3200 Punkten ein – eine Schwelle, die auch bei staatlichen Beschaffungen als Voraussetzung gilt. Eine Ausnahme bilden Fahrzeuge, die in Russland im Rahmen des Sonderinvestitionsvertrags SPIK zwischen März 2022 und März 2025 gebaut wurden. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/7853275) (RU)

03.07.2025

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