Landeswährungen im Außenhandel
Russlands Handelsvolumen mit Zentralasien hat sich im vergangenen Jahr auf mehr als 44 Mrd. US-Dollar belaufen. Das teilte Russlands stellvertretender Außenminister Michail Galusin mit. Mittlerweile entfalle genau ein Drittel des gesamten Außenhandels der fünf zentralasiatischen Staaten Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan, Tadschikistan und Turkmenistan auf Russland, sagte Galusin. Dazu trage wesentlich bei, dass der Handel statt in US-Dollar zunehmend in den Landeswährungen abgerechnet werde. So werde der Zahlungsverkehr Russlands mit Kasachstan, Kirgisistan und Usbekistan inzwischen zu 80% in den eigenen Währungen abgewickelt. Im Zahlungsverkehr mit Usbekistan liege der Anteil bei 55% und mit Turkmenistan bei 24%. Der u. a. für den Energiesektor zuständige russische Vizepremier Alexander Nowak hatte im März gesagt, dass 80% der russischen Öl- und Gasexporte gegen Rubel oder Yuan verkauft würden. / [Kommersant](https://www.kommersant.ru/doc/6691480) (RU)
16.05.2024
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